Website durchsuchen
Beliebte Suchbegriffe

RWTH Tech Impact Festival: Ein Rückblick

1.500 Menschen, zehn Themen, zwei Tage: Was beim ersten RWTH Tech Impact Festival passierte – und warum es keine „normale“ Konferenz war.

Vor einem Jahr hatte eine kleine Gruppe von Menschen die Idee für ein neues Veranstaltungsformat, das technologische Exzellenz, Impact-Orientierung und Festival-Atmosphäre verbinden sollte.

Prof. Dr.-Ing. Michael Riesener / Geschäftsführer RWTH Innovation GmbH und Festival-Inititator

So beschreibt Prof. Dr.-Ing. Michael Riesener den Ausgangspunkt. Am 25. und 26. März war aus dieser Idee Realität geworden: Das erste RWTH Tech Impact Festival füllte das C.A.R.L. am Campus Mitte. 1.500 Anmeldungen, ausverkauft.

Zehn Themenstreams, 68 Stunden Programm, neun Co-Hosts und 750 Lindt & Sprüngli-Osterhasen, die irgendwo im Gebäude versteckt waren. Aachener Wetter gab es obendrauf: Sonne, Hagel, Regen und Schnee, alles an einem Tag.

Zeit und Raum für Networking beim RWTH Tech Impact Festival

Zusammenarbeit als Strukturproblem

Die Erföffnung am Morgen des 25. März brachte viele Teilnehmende in die beiden Hörsäle H01 und H02. Thomas Jarzombek, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung, benannte in seiner Keynote eine strukturelle Spannung: Technologische Transformation gelingt nur, wenn Forschung, Industrie und Gesellschaft tatsächlich zusammenarbeiten und dass das RWTH Tech Impact Festival genau dafür stehe.

Moderiert wurden beide Tage von Elena und Dr. Martin R. Lichtenthaler. Schon zur Eröffnung setzten sie ein ungewöhnliches Signal: kein weiterer Vortrag, sondern ein interaktives Speeddating mit dem expliziten Ziel, dass sich die Anwesenden nicht nur vernetzen, sondern einander kennenlernen.

AI-Native Telco, Battery Power & Renewable Energy, Biotech & Life Sciences, Deep Tech Innovation & Transfer, Digital Industry, Future Mobility, Next Generation Computing & AI, Raw Materials, Sustainability & Circular Economy sowie Urban Infrastructure: Die zehn Streams deckten ein breites thematisches Spektrum ab – von Grundlagentechnologien bis zu den konkreten Anwendungsfeldern.

Den zweiten Festivaltag eröffnete Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, mit einer Keynote, in der sie die RWTH Aachen University als Beispiel dafür nannte, wie Transfer von Forschung in die Industrie funktionieren sollte. Die Formate des zweiten Tages waren stärker auf Interaktion ausgelegt. Workshops zu Wasserstofftransfer, nachhaltigen Beschichtungen, KI-Normen und Kreislaufwirtschaft forderten Teilnehmende auf, eigene Themen einzubringen und konkrete nächste Schritte zu formulieren. Der Tag endete mit einer Abschlusssession und Laborrundgängen auf dem RWTH Aachen Campus.

Ministerin Ina Brandes hät die Eröffnungsrede an Festivaltag 2.

Was als nächstes kommt

Neun Co-Hosts haben das erste RWTH Tech Impact Festival mitgestaltet: BMW Group, Deutsche Telekom, Siemens, Miltenyi Biotec, Joachim Herz Stiftung, Gateway Factory, VDI e.V., NRW.BANK und die Schwarz Gruppe. Dazu Vertreterinnen und Vertreter aus Bundespolitik und Landesministerium, Forschende, Gründerinnen und Unternehmensvertreterinnen und -vertreter aus Deutschland und ganz Europa.

Aus Das war die Premiere. In den kommenden Wochen werden Follow-up-Treffen organisiert, um die Gespräche des Festivals in konkrete Kooperationen zu überführen. Wir freuen uns auf das, was kommt – und halten euch hier auf dem Laufenden.