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Komplexität beherrschbar machen

Wenn Technik immer schneller gedacht und noch schneller gebaut werden muss, geraten selbst eingespielte Entwicklungsprozesse an ihre Grenzen. Die Produkte werden komplexer, die Systeme vernetzter – aber wer behält den Überblick? Wer trifft Entscheidungen, die alle Beteiligten nachvollziehen können? Die Antwort heißt Systems Engineering – eine Methode, die Struktur in die Komplexität bringt und Entwicklungsteams eine gemeinsame Sprache gibt. Doch wie sieht das in der Praxis aus?

Systems Engineering erleben – vor Ort auf dem RWTH Aachen Campus

Am 3. September 2025 bietet der Campus Melaten im Rahmen der Veranstaltungsreihe F&E Onsite! Antworten – konkret, anwendungsnah und im direkten Austausch mit Forschung und Industrie. Unter dem Titel „Systems Engineering | Schlüsseltechnologie zur Digitalisierung der Produktentwicklung“ erleben Unternehmensvertreter*innen, wie modellbasiertes Systems Engineering (MBSE) den Wandel in der Produktentwicklung greifbar macht – von der Anforderung bis zur realisierten Lösung.

Plattform für Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft

Organisiert wird die Veranstaltung vom Center for Systems Engineering (CSE) in Kooperation mit der AGIT Aachener Gesellschaft für Innovation und Technologietransfer mbH sowie der RWTH Aachen Campus GmbH. Das Format bietet Instituten der RWTH Aachen, der FH Aachen und dem Forschungszentrum Jülich eine Plattform, um sich regionalen Unternehmen zu präsentieren – mit dem Ziel, neue Kontakte zu knüpfen und konkrete Forschungskooperationen zu initiieren. Ein besonderer Mehrwert entsteht durch die Vor-Ort-Besuche in den Einrichtungen – das „Onsite“ im Veranstaltungstitel ist wörtlich gemeint.

Modellbasiertes Systems Engineering als digitales Rückgrat

In einem Impulsvortrag geben Björn Wilden (M.TEC ENGINEERING GmbH) und Bastian Menninger (CSE) Einblicke, wie MBSE in der Praxis funktioniert. Im Zentrum steht dabei nicht nur die Modellierung technischer Systeme, sondern der Aufbau eines digitalen Informationsnetzes, das alle Beteiligten miteinander verbindet – transparent, nachvollziehbar und praxistauglich. Es wird deutlich, wie Entscheidungen dokumentiert, Abhängigkeiten sichtbar gemacht und Entwicklungszyklen gestrafft werden können – ganz im Sinne einer strukturierten, digitalen Produktentwicklung.

Noch konkreter wird es beim Blick auf eine gemeinsame Studie von M.TEC, dem CSE und weiteren Partnern. Dort wurde untersucht, wie Einsteiger*innen und Expert*innen dasselbe System modellieren – mit überraschenden Erkenntnissen. Die Ergebnisse zeigen, welchen Unterschied methodische Klarheit in der frühen Phase der Entwicklung macht – und wie sich daraus ein echter Wettbewerbsvorteil entwickeln lässt. M.TEC hat die Erkenntnisse bereits in eigene Entwicklungsprojekte überführt und stellt den Praxistransfer vor. Im Anschluss bietet sich Ihnen die Gelegenheit, mit potenziellen Kooperationspartnern zu netzwerken.

Produktentwicklung digitalisieren – mit dem richtigen Netzwerk

Die Veranstaltung richtet sich an Unternehmen, die Orientierung in einer zunehmend digitalen Entwicklungswelt suchen – und an alle, die Systems Engineering nicht nur als Konzept, sondern als Werkzeug in ihrer eigenen Produktentwicklung erleben wollen. Wer den Weg von der Idee zur industriellen Umsetzung schneller, klarer und anschlussfähiger gestalten will, findet hier den richtigen Einstiegspunkt – und das passende Netzwerk dazu.

Bis zum 29. August 2025 können Sie sich unter diesem Link anmelden.